Ausleitende Verfahren

Ausleitungs- Sanierungsverfahren haben als Grundsatzgedanken die Vorstellung, schädliche Stoffwechselendprodukte aus dem Körper auszuleiten und damit Krankheiten und Unwohlsein zu heilen. Auftretende Begleitbeschwerden lassen sich durch Anpassung der Dosierung leicht beheben. Eventuelle Veränderungen von Geruch, Farbe oder Menge von Urin, Stuhl und Schweiß sind Zeichen der vermehrten Ausscheidung von Schadstoffen und gehören zu den erwünschten Nebenwirkungen.

Gelegentlich ist eine Kombination zu anderen Therapien, wie Eigenblut- oder Ozontherapie sinnvoll.

Nach der Therapie kann man davon ausgehen, dass im Organismus die Kräfte der Selbstheilung in Gang gesetzt worden sind, so dass lang bestehende Regulationsstarre aufgehoben ist und bei Bedarf weitere Behandlung statt finden kann.

Dazu nutzt die ganzheitliche Medizin verschiedene Methoden.

Therapien wie:

  • Sanum Enderlein Therapie, hierbei ist der Grundgedanke des Begründers Günther Enderlein, dass die pathogene Wirkung von Mikroorganismen im menschlichen Körper, in Abhängigkeit zu dem vorhandenen Milieu in Blut und Gewebe steht. Dies bedeutet, dass unser Körpermilieu hauptverantwortlich dafür ist, ob sich nichtpathogene Mikroorganismen in pathogene verändern. Der Behandlung werden isopathische Arzneimittel von Sanum-Kehlbeck zugrunde gelegt, welche über Blut, Lymphe und Gewebe die Wiederherstellung eines normalisierten Körpermilieus wieder herstellt.

    Hierbei handelt es sich um Isopathika als Immunmodulatoren und die antigen- und toxinbindenden Haptene.

  • Biomolekulare vitOrgan Therapie (BvT) weckt die Kraft der Zelle. Die Therapie wirkt am kleinsten Baustein des Organismus, der Zelle.

    Die Idee des Erfinders Karl E. Theurer ist: Herz heilt Herz, Niere heilt Niere!   

    Hierbei handelt es sich um Arzneimittel von wasserlöslichen Biomolekülen, die aus tierischen Organen, den sog. Organlysaten gewonnen werden. Es werden Organsubstanzen von Biorindern und Bioschweinen genutzt ohne allergische Reaktionen oder Sensibilisierungen auszulösen.

    Die natürlichen Lebensmoleküle der organischen Substanzen haben die Fähigkeit, aus dem Gleichgewicht geratene körperliche Prozesse wieder zu normalisieren und aufzubauen. Je nach Beschwerdebild werden diese molekularen Bausteine kombiniert, so dass der Organismus genau das erhält, was ihm fehlt.

    Die BvT ist universell einsetzbar, da sie direkt ins Zellgeschehen eingreift.

  • Horvi-Enzym Therapie arbeitet mit der gezielten Gabe von Enzymen für den Erhalt und die Wiederherstellung von Gesundheit. Horvi-Enzyme sind Tiergifte die Dr.Waldemar Diesing (1902-1992) zur risikolosen Verarbeitung erforscht hat.  Dr. Diesing ist es gelungen die tierischen Gifte so zu enteiweißen das es nebenwirkungsfrei in der Medizin eingesetzt werden kann. Enzyme starten chemische Reaktionen im Körper,  sie haben eine entscheidende Bedeutung im Stoffwechsel lebender Organismen. Enzyme helfen den Zellen des Körpers miteinander zu kommunizieren und unterstützen die zelluläre Gesundheit.  Enzyme können krankhafte Prozesse im Organismus stoppen und die körpereigene Abwehr steigern. Das körpereigene Abwehrsystem erkennt entartete Zellen früher und kann durch die Enzym-Unterstützung Virusinfektionen entgegen wirken. Entzündungen werden positiv beieinflusst durch die verbesserte Durchblutung von Gewebe. Folgen wir der Theorie dass, Krankheiten durch Enzymdefekte entstehen können,  erklärt sich der Einsatz der Horvi-Enzyme. Eine Zelle kann dann wieder gesunden wenn ausreichende Mengen an Enzymen vorhanden sind. Das breite Wirkungsspektrum kommt bei Autoimmunerkrankungen, kanzerogenen Erkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, Entzündungen, Allergien, Hauterkrankungen und anderen akuten Geschehen zum Tragen. Horvi Enzyme werden als Einzelreintoxin in Form von Tropfen,Tabletten oder durch kleinste Injektion verabreicht.

Des weiteren gibt es zahlreiche pflanzliche oder homöopathische Arzneien, die an erster Stelle eine Anregung der Funktion der Ausscheidungsorgane mobilisieren. Meist werden im Wechsel Mittel für Lymphe, Nieren, Leber, sowie ein weiteres Mittel zur Toxinausleitung verordnet.